
Das Bauernleben klingt für viele Menschen wie ein Traum, und für Hunde ist es das eigentlich auch. Überall gibt es neue Gerüche zu entdecken, viel Platz zum Rennen und allerlei Tiere, die über den Hof laufen. Trotzdem verläuft die erste Begegnung mit einer Kuh, einem Pferd oder einem Huhn nicht immer problemlos. Aus purer Begeisterung oder Jagdinstinkt kann dein Hund schnell in Schwierigkeiten geraten oder das Vieh ordentlich erschrecken. Laut den Experten von labradoodleinfo.nl ist eine ruhige und kontrollierte Einführung deshalb entscheidend für die Sicherheit aller Tiere auf dem Hof.
Gerade wenn du einen Urlaub auf dem Bauernhof planst und deinen Hund mitnehmen möchtest, zum Beispiel bei einem Wochenende Auszeit mit Hund, ist eine gute Vorbereitung besonders wichtig.
Die beste Grundlage legst du eigentlich schon, wenn dein Hund noch ein Welpe ist. In dieser Phase ist er besonders aufnahmefähig und lernt, was in seiner Welt als „normal“ gilt. Wenn er frühzeitig an das Muhen von Kühen oder das Gackern von Hühnern gewöhnt wird, reagiert er später meist gelassen darauf. Selbst ein freundlicher Familienhund wie ein Mini-Labradoodle hat Instinkte, die plötzlich durchbrechen können, wenn zum Beispiel eine Ente davonläuft. Lass ihn deshalb zunächst immer ruhig aus sicherer Entfernung beobachten, ohne direkten Kontakt.
Sicherheit geht vor, deshalb sollte dein Hund auf einem unbekannten Hof niemals einfach frei herumlaufen. Ein Schaf, das sich plötzlich bewegt, kann dazu führen, dass dein Hund bellend hinterherjagt. Halte ihn zu Beginn immer an einer langen Leine, damit du sofort eingreifen kannst, wenn es nötig ist. Ein verspielter Labradoodle meint es vielleicht gut, doch ein sechshundert Kilo schweres Pferd versteht diese Körpersprache nicht und kann gefährlich reagieren. Mit der Leine behältst du die Kontrolle und verhinderst Missverständnisse und Unfälle.
Tiere kommunizieren vor allem über ihren Geruchssinn, oft noch bevor sie sich überhaupt sehen. Deshalb ist es sinnvoll, deinen Hund zunächst an den Geruch der Hoftiere zu gewöhnen, ohne direkten Kontakt. Die Experten von labradoodleinfo.nl empfehlen zum Beispiel, ein Tuch mit dem Geruch des anderen Tieres in den Hundekorb zu legen. Oder lass deinen Hund in einem leeren Stall schnüffeln, während die Kühe draußen sind. So nimmst du der späteren Begegnung bereits viel Spannung.
Auf einem lebendigen Hof ist ein Hund, der nicht auf deine Kommandos hört, fehl am Platz. Trainiere deshalb zu Hause intensiv Grundsignale wie „hier“, „bleib“ und vor allem „lass das“. Wenn dein Hund sich anschleicht oder eine Henne fixiert, solltest du seine Aufmerksamkeit sofort mit deiner Stimme unterbrechen können. Belohne ruhiges Verhalten großzügig mit Leckerlis, damit er lernt, dass Ignorieren sich lohnt. Wirkt er entspannt und bleiben die Ohren neutral, bist du auf dem richtigen Weg.
Erwarte nicht, dass dein Hund und die Hoftiere innerhalb eines Tages beste Freunde werden. Es ist ein Prozess, der sich über Wochen erstrecken kann und bei dem Vertrauen langsam wächst. Erzwinge nichts und gib allen Tieren die Möglichkeit, Abstand zu nehmen, wenn es zu aufregend wird. Wie labradoodleinfo.nl oft betont: Geduld ist hier dein wichtigstes Werkzeug. Mit der richtigen Führung kann fast jeder Hund lernen, respektvoll mit großen und kleinen Hoftieren zusammenzuleben. Und so steht einem entspannten Urlaub mit Hund auf dem Bauernhof nichts im Weg.
Bei FarmCamps dreht sich alles um draußen sein, Tiere kuscheln und gemeinsam genießen. Auf unseren Bauernhöfen ist immer etwas los, vom Kühemelken über das Reiten bis hin zum Marshmallowrösten am Lagerfeuer. Schau mal, wie schön das Leben auf dem Bauernhof ist!